Weihnachten 2025

Ein großes Dankeschön geht an unsere drei Konfirmandinnen für das Schmücken des Weihnachtsbaumes in der Kirche in Groß-Rechtenbach
und an die Kinder und Jugendlichen für das wunderschöne Krippenspiel, das sie am 3. Advent 2025 in Klein-Rechtenbach aufgeführt haben:Krippenspiel einmal anders – nach Lukas 2 und Matthäus 2

Kaiser Augustus herrscht in Rom, zu seinem Reich gehört fast der ganze Mittelmeerraum, auch die Stadt Nazareth in Judäa gehört dazu.
Er befiehlt, dass alle Menschen in ihre Heimatstadt gehen müssen, um sich dort in Steuerlisten einzutragen. So ruft ein Bote die Menschen von Nazareth dazu auf, sich auf den Weg zu machen.

Maria und Josef machen sich auf den Weg von Nazareth nach Bethlehem. Der Weg ist weit und beschwerlich. Maria ist schwanger, sie erwartet bald ihr Kind. Josef führt den Esel, der ihr Gepäck trägt. Leider finden sie in Bethlehem kein freies Zimmer mehr. Die Wirtin hat eine Idee. Draußen vor dem Ort gibt es einen Stall. Da ist es warm und trocken. Josef denkt: Ein Stall. Nicht viel, aber besser als nichts und bedankt sich.

In der Nacht wird Jesus geboren. Umgeben von Tieren kommt Gottes Sohn zur Welt. Mitten unter den Menschen wird er leben, ihnen Hoffnung bringen und die Welt heil machen.

Im fernen Rom schaut Augustus durch sein Fernglas und entdeckt einen hellen Stern. Sofort ruft er Herodes an. Herodes hat den Riesenstern auch gesehen und sich schon kundig gemacht. Der Stern zeigt an, dass ein neuer König geboren ist, ein erhabener Herrscher. Und die ersten Anhänger sind schon unterwegs zu ihm. Drei weise Könige aus dem Morgenland. Herodes hat einen Plan. Die drei werden ihn zum Kind führen, dann wird er es töten.

Auf den Feldern vor Bethlehem hüten Hirten ihre Schafe. Mitten in der Nacht wird es plötzlich ganz hell. Sie blinzeln in das Licht und erkennen einen Engel. Die Hirten fürchten sich sehr. Der Engel spricht: Fürchtet euch nicht. Heute Nacht ist der Retter der Welt geboren. Gottes Sohn. Ein kleines Baby. Es liegt in einem Stall in der Krippe. Mit ihm kommt Frieden in die Welt. Dann kommen noch mehr Engel dazu. Sie loben Gott und rufen: Ehre sei Gott in der Höhe. Jesus ist geboren. Frieden auf Erden. Halleluja.

Die Hirten laufen los und finden das Baby. Sie überreichen ihre Geschenke: Ein Schaffell, das wärmt. Eine Lampe, die die Nacht erleuchtet. Brot, das satt macht.

Die drei Weisen folgen dem Stern und finden das Kind. Sie haben kostbare Geschenke dabei: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Wie dumm sie doch waren, erst im Palast in Jerusalem zu suchen.

Die Erzählerin berichtet, wie alle noch lange zusammen sitzen und sich an dem neugeborenen Kind freuen. Sie singen und loben Gott, der Frieden, Hoffnung, Freude und neuen Mut schenkt.

Inzwischen wartet König Herodes vergeblich auf die Rückkehr der drei weisen Könige. Engel hatten ihnen geraten, nicht zu König Herodes zu gehen und auf einem anderen Weg in ihre Heimat zurück zu kehren.
Später wird auch Josef von einem Engel besucht und aufgefordert, mit seiner Familie nach Ägypten zu fliehen, wie Herodes dem neugeborenen Kind nach dem Leben trachtet.

In Ägypten lebt Jesu Familie einige Jahre. Jesus wächst dort heran, bis sie endlich zurückkehren können in ihre Heimat.

Alle Kinder kommen zusammen und rufen: Jesus ist geboren. Frohe Weihnachten!