Konfirmation

Die Konfirmation berechtigt zur selbständigen Teilnahme am Abendmahl, zur Übernahme des Patenamtes und zur Teilnahme an der Presbyterwahl.
Die Konfirmation erfolgt im Gottesdienst der Kirchengemeinde nach einer von der Landeskirche genehmigten Ordnung.
Die Vorbereitung der Konfirmation geschieht im Kirchlichen Unterricht.
In ihm werden Kinder und Jugendliche mit den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens und dem Leben der Kirchengemeinde vertraut gemacht.
Bibel, Gesangbuch und der in der Kirchengemeinde geltende Katechismus – in Rechtenbach ist es der “Kleine Katechismus” von Martin Luther – sind Grundlage der Konfirmandenarbeit.

Als Kinder getaufte religionsmündige  Kirchenmitglieder (ab 16 Jahren), die nicht konfirmiert worden sind, können in einem Verfahren entsprechend der Aufnahme gemäß Artikel 86 der Kirchenordnung Konfirmierten gleichgestellt werden.
Die Gleichstellung bzw. Aufnahme erfolgt durch den zuständigen Pfarrer/ die Pfarrerin der Wohnsitzgemeinde nach einem seelsorgerlichen Gespräch, in dem entschieden wird, ob vor der Aufnahme eine Unterweisung im christlichen Glauben erforderlich ist.
Die Aufnahme geschieht in Gegenwart zweier Prebyteriumsmitglieder.
Über die erfolgte Aufnahme wird eine Bescheinigung ausgestellt. Das Presbyterium ist über die Aufnahme zu informieren.