Aktuelle Woche

Monatsspruch Juni

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
(Apostelgeschichte 5,29)

Der kommende 3. Sonntag nach Trinitatis ruft uns zu:
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. (Lukas 19,10)
Mit dem Suchen und Verlieren kennen wir uns aus.
Was geht alles im Laufe der Zeit verloren: Gegenstände, Erinnerungen, Vertrauen, geliebte Menschen…
Was suchen wir nicht alles im Alltag: den Schlüssel, die Brille, wichtige Unterlagen, Telefonnummern…

Im Wochenspruch geht es um Menschen, die verloren gehen, sich verloren fühlen, sich zu verlieren drohen. Verlorengehen – äußerlich wie innerlich – hat immer mit dem Verlust von Bindungen und Bezügen zu tun. Meist mischen sich dabei menschliche Verantwortung und Schuld mit Ohnmacht und Leiden.
Doch ein neues, befreites Leben ist möglich, verbunden mit einer Neuordnung von Beziehungen und sozialen Bezügen.
Alle Menschen sind von Gott dazu bestimmt, in guten Verhältnissen zu leben. Deshalb verliert Gott niemanden aus dem Blick. Jedem einzelnen geht er nach und alle ruft er in seine Nähe.
Keiner wird für immer verloren gehen. Denn die Verlorenen zu suchen und selig zu machen, dazu ist Jesus Christus, Menschensohn und Gottessohn gekommen. 

Die Texte des Sonntags greifen die Motive des Suchens, Findens und der Rettung der Verlorenen auf.   

In der Psalmlesung aus Psalm 103,1-13 schildert der Beter aus persönlicher Sicht die Erfahrung der Rettung und dankt Gott für all das Gute, dass er an ihm getan hat.

Die Alttestamentliche Lesung aus Micha 7,18-20 betont Gottes Güte und Treue. Gott vergibt Schuld. Gott erbarmt sich. Gott hat Gefallen an Gnade.

In der Epistel aus 1.Timotheus 1,12-17 kommt Apostel Paulus auf seine Lebenswende zu sprechen, die er – so bezeugt er es selbst – der Barmherzigkeit Gottes verdankt.
Gott hat ihm vergeben und so wurde aus einem Verfolger der Christen ihr eifrigster Verkündiger.

Das Evangelium aus Lukas 15,1-10 erzählt das Doppel-Gleichnis vom verlorenen Sohn und verlorenen Groschen.

Lied: 673,1-3 besingt die lebensrettende Tat Gottes und ihre befreiende Wirkung. 

Herzliche Einladung zum Präsenz-Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis, 20.06.2021, in Klein-Rechenbach um 10:00 Uhr.
Kollekte: Diakonischer Zweck – Einrichtung eines Spiel- und Familienzimmers in der Beratungsstelle für Familien-, Ehe- und Lebensfragen in Wetzlar

Die Beratungsstelle für Familien-, Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen in Wetzlar ist seit Januar 2020 in Trägerschaft der Diakonie Lahn Dill e.V.
Für ein neu einzurichtendes Spiel- und Familienzimmer müssen zahlreiche Einrichtungsgegenstände und Spielmaterialien (therapeutischer Sandkasten, Boxsack, Kicker, Puppenhaus, Handpuppen, diverse Spiele, etc.) angeschafft werden, damit Kinder, Jugendliche und Familien fachlich angemessen beraten werden können.
Die finanziellen Sachmittel der Beratungsstelle sind für diesen Zweck sehr begrenzt, weshalb im Rahmen der kreiskirchlichen Wahlkollekte herzlich um Ihre Unterstützung gebeten wird.
Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche können die Hilfen der Beratungsstelle nach telefonischer Anmeldung kostenfrei nutzen.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

 

 

Aufgrund des notwendigen Abstands voneinander ergibt sich eine Begrenzung der Besucherzahlen.
In Klein-Rechtenbach können 10 Bänke, in Groß-Rechtenbach 14 Bänke besetzt werden
(jeweils mit Personen aus dem gleichen Hausstand, welche bitte alle anzumelden sind!)
Es ist notwendig, sich im Pfarrbüro anzumelden, auch damit eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Beachten Sie: Masken sind auch während des Gottesdienstes zu tragen! Es müssen medizinische Masken sein, z.B. FFP2-Masken.

Noch ein Tipp: Bringen Sie Ihr eigenes Gesangbuch mit, wenn Sie die Psalm- und Liedtexte im Gottesdienst mitlesen oder meditieren wollen. Vielen Dank!

Gott schenke Ihnen Freude an allem Wiederfinden, Geduld und Ausdauer in Zeiten der Suche.
Gottes Wort biete Ihnen Halt und Orientierung auf Ihrem Weg, seine heilsame Nähe stärke Sie für Ihren Alltag.
Gottes lebensspendende Kraft erfülle Sie mit der Gewissheit, dass Ihr Leben bei Gott geborgen ist in Zeit und Ewigkeit.
Gott segne und behüte Sie und Ihre Lieben bei Tag und Nacht.       

 

 

 

 

An dieser Stelle sei noch einmal erinnert an weitere zentrale Entscheidungen unseres Presbyteriums im Blick auf Gottesdienste:
Das Betreten und Verlassen der Kirche geschieht einzeln bzw. mit weiteren Personen des eigenen Hausstandes.
Auch auf dem Kirchvorplatz oder im Kirchgarten gilt es, Menschenansammlungen zu vermeiden.
Die einzunehmenden Plätze sind gekennzeichnet.
Mund-Nasen-Schutz ist auch während des Gottesdienstes zu tragen.

Für Taufen, Trauungen und Trauergottesdienste in den Kirchen gelten die gleichen Auflagen wie für die Gottesdienste an Sonn – und Feiertagen.

  

Wichtiger Hinweis:

Werte Gewerbetreibende und Mitbürger/Innen, Verantwortliche in Vereinen und Kommunen,

die Ev. Kirchengemeinde Rechtenbach weist daraufhin, dass in ihrem Namen keinerlei Werbung für Spenden (zur Gestellung/Anschaffung/Aufstellung von Gegenständen, wie z.B. eines Defibrillators) durch Dritte erfolgen dürfen, weder bei Firmen, Gewerbetreibenden, Vereinen oder Privatpersonen.

Falls eine entsprechende Anfrage erfolgt, wären wir für einen Hinweis dankbar.

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Rechtenbach