Aktuelle Woche

Am Sonntag Trinitatis feiern wir die Dreifaltigkeit Gottes und gedenken dankbar daran, dass der ewige Gott auf dreifache Weise in unserem Leben und in seiner ganzen Schöpfung heilsam wirkt: als der Schöpfer – Gott über uns mit seinem reichen Segen, in Jesus Christus, seinem Sohn – Gott neben uns und für uns als unser Herr und Heiland und in der Kraft des Heiligen Geistes – Gott in uns, der auf wunderbare Weise Mut, Freude, Hoffnung und Begeisterung weckt.

Das Trinitatisfest beschließt die erste Hälfte des Kirchenjahres. Es bringt zusammen, was die drei großen christlichen Feste Weihnachten, Ostern und Pfingsten zum Ausdruck bringen: Gottes Heilsgeschehen mit dieser Welt in seinem Sohn Jesus Christus durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Gleichzeitig beginnt mit Trinitatis der zweite Teil des Kirchenjahres, der uns mitnimmt auf den Weg der Kirche durch die Zeiten hindurch.

Die Sonntage, die auf das Trinitatisfest folgen, verweisen  uns an den dreieinigen Gott, der unser Leben mit seiner treuen Fürsorge begleitet, unter dessen Segen wir fröhlich und zuversichtlich leben dürfen und dessen Kraft uns hilft und stärkt angesichts der täglichen Aufgaben und  Herausforderungen unseres Alltags.
Der kommende 4. Sonntag nach Trinitatis ruft uns zu: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Galater 6,2)
Lasten und Belastungen gehören zu unserem Alltag dazu. Wie gehen wir mit ihnen um? Lassen wir uns von ihnen zu Boden drücken? Legen wir ab, was uns zu schwer wird? Stöhnen und klagen wir über das, was uns beschwert? Sind wir bereit; einander die Lasten des Lebens tragen zu helfen?

Die Texte des Sonntags greifen verschiedene Ursachen für Belastungen auf und zeigen Wege, mit ihnen umzugehen. Im Mittelpunkt steht das barmherzige Handeln als Antwort auf Gottes Barmherzigkeit.    

In der Psalmlesung aus Psalm 42,2-6 wendet sich der Beter Hilfe suchend an Gott, hofft auf sein Eingreifen, in der Gewissheit, ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft.

Die alttestamentliche Lesung aus 1. Mose 50,15-21 erzählt vom Wiedersehen Josef und seiner Brüder, die ihn vor langer Zeit verkauft hatten und nun auf seine Hilfe angewiesen sind, ohne zu ahnen, dass er vor ihnen steht. Nachdem er sich ihnen zu erkennen gegeben hat, fürchten sie sich vor seiner Rache. Aber Josef zeigt sich barmherzig, er vergibt ihnen, weil er in seinem Schicksal die wunderbare Wegführung Gottes erkennt.

In der Epistel aus Römer 12,17-21, die zugleich Predigttext ist, zählt Apostel Paulus einige Verhaltensregeln auf, die helfen, in Frieden miteinander zu leben. Gleichzeitig deutet er darin an, was immer wieder neu dazu beiträgt, einander Lasten aufzulegen, anstatt sie einander abzunehmen. Darum gilt es, den Frieden zu suchen und Böses mit Gutem zu überwinden.

Im Evangelium aus Lukas 6,36-42 ermutigt und fordert Jesus, barmherzig zu sein, wie auch Gott barmherzig ist. Mit den Gleichnissen vom blinden Blindenführer und vom Splitter und vom Balken weist Jesus darauf hin, dass niemand einen Grund hat, sich über andere zu erheben, weil kein Mensch ohne Fehler und Schwächen ist.

Das Lied: 430,1-4 nimmt die Bitte um den Frieden auf, der im eigenen Herzen beginnt.

Herzliche Einladung zum Präsenz-Gottesdienst am 4. Sonntag nach Trinitatis, 05.07.2020, in Klein-Rechenbach um 10:00 Uhr.

Kollekte: Förderverein Kinderheim Haus Zoar   

 

Der Gottesdienst wird auf CD aufgenommen und kann über das Pfarrbüro bezogen werden.

Beachten Sie bitte bei einer Teilnahme am Gottesdienst die jeweils geltenden strengen hygienischen Sicherheitsbestimmungen entsprechend der Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in Zeiten von Corona.
Die konkreten Bestimmungen für unsere Kirchengemeinde entnehmen Sie bitte den Veröffentlichungen auf der Startseite unserer Homepage unter Hinweise angesichts Corona.  Vielen Dank.

Aufgrund des notwendigen Abstands voneinander gibt es eine Begrenzung der Besucherzahlen in Klein-Rechtenbach auf 10 Personen (plus evtl. jeweils eine bis zwei weitere Personen aus dem eigenen Hausstand).

Es ist notwendig, sich im Pfarrbüro anzumelden, auch damit eventuelle Infektionsketten nachvollzogen werden können. Nutzen Sie dazu bitte die regulären Öffnungszeiten: Dienstag, 14-17 Uhr, Donnerstag 9-12 Uhr

An dieser Stelle sei noch einmal auf einige zentrale Entscheidungen unseres Presbyteriums im Blick auf Gottesdienste hingewiesen:
Für die Gottesdienste gibt es aufgrund des notwendigen Abstands voneinander eine Begrenzung der Besucherzahlen in Groß-Rechtenbach auf 14 Personen, in Klein-Rechtenbach auf 10 Personen (plus evtl. ein bis zwei Personen aus dem eigenen Hausstand).

Das Betreten und Verlassen der Kirche geschieht einzeln bzw. mit weiteren Personen des eigenen Hausstandes.

Auch auf dem Kirchvorplatz oder im Kirchgarten gilt es, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Die einzunehmenden Plätze sind gekennzeichnet.

Dringend wird empfohlen, Mund-Nasen-Schutz auch während des Gottesdienstes zu tragen.

Bringen Sie bitte nach Möglichkeit ihr eigenes Gesangbuch mit. Auf gemeinsames Singen wird verzichtet. Liedtexte und Psalmen werden meditiert oder gemeinsam gesprochen oder von Solisten gesungen.

Für Taufen, Trauungen und Trauergottesdienste in den Kirchen gelten die gleichen Auflagen wie für die Gottesdienste an Sonn – und Feiertagen.

 

Beten wir dafür, dass alle Entscheidungen zum Schutz des Nächsten ernst- und wahrgenommen werden zur Ehre Gottes, der das Leben schenkt.   

 

Kommen Sie gut und möglichst gesund durch die vor uns liegende Zeit.
Gott behüte und segne Sie und Ihre Lieben.
Gott schenke Ihnen Stärke, Geduld und Gelassenheit für Ihren Weg.
Gott erfülle Sie mit seiner wunderbaren Kraft und lasse Sie seine heilsame Nähe spüren.